Nachgehakt: Herr Rüskamp im Gespräch mit der SMV
Herr Rüskamp: Ihr als SMV habt im Juli ein großes Tischkickerturnier organisiert. War das eine große und schwierige Aufgabe für Euch?
Rodaina: Ja, es war schon schwer. Wir haben das über drei Monate langgeplant. Dazu gehörte auch, dass man während des Turniers etwas zu trinken und zu essen hatte und wir haben dabei darauf geachtet, dass niemand davon ausgeschlossen wird.
Herr Rüskamp: Was muss man tun, um so ein Turnier ausrichten zu können?
Jamiro: Wir haben uns zuerst überlegt, wie so ein Turnier funktionieren könnte, wie ein K.O.-System aussehen könnte oder wie Punkte zu vergeben wären. Schließlich war es ja auch das erste Tischfußballturnier für uns überhaupt. Ich fand das anfangs ziemlich schwierig, aber am Ende hat allesrichtig gut geklappt.
Basheer: Wir haben die Teams ausgelost, um sie mit Schülerinnen und Schülern aus der Ober- und der Mittelstufe zu mischen.
Hajer: Und dann haben wir das Turnier in der Schulversammlung gemeinsam vorgestellt, wobei jeder seinen Text zu sagen hatte.
Richie: Dazu hatten wir einen kleinen Film als Trailer gezeigt, um Vorfreude auf das Turnier zu wecken. Das ist richtig gelungen.
Herr Rüskamp: Und wie haben Eure Mitschülerinnen und Mitschüler auf das Turnier reagiert?
Richie: Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen. Es hat allen, die dabei waren, sehr gefallen. Wir werden deshalb noch einmal ein solches Turnier organisieren, wenn wir im kommenden Schuljahr wieder gewählt werden.
Herr Rüskamp: Was hat die SMV im zurückliegenden Jahr noch unternommen?
Richie: Wir haben einen Brief mit der Bitte um eine Spende geschrieben und an Firmen geschickt, damit wir ein Gerätehaus für unsere Pausen-Spielgeräte anschaffen können. Damit wir im Schulhaus Platz für die Bibliothek haben, die wir uns alle wünschen. Und diesen Spendenbrief haben wir dann persönlich beiden Firmen abgegeben.
Salvatore: Wir haben hinterher auch noch einen Dankbrief geschrieben, mit dem wir uns bei den Spenderinnen und Spender für ihre Spende bedankt haben. Denn wir haben uns über den Erfolg unseres Spendenbriefs sehr gefreut.
Hajer: Außerdem haben wir noch einen Brief geschrieben an Frau Rüskamp, um uns bei ihr zu bedanken für ihre Spende. Mit der können Bücher für die neue Bibliothek gekauft werden.
Herr Rüskamp: Was waren denn das für Briefe?
Rodaina: In der SMV -Sitzung haben wir immer gemeinsam Texte überlegt und dann in schöner Handschrift geschrieben. Das war auch schon etwas mühevoll. Und das hat mehrere Sitzungen der SMV gebraucht.
Hajer: Ich habe dann noch Bilder zu diesen Briefen gemalt, damit sie noch schöner wirken.
Habt Ihr Euch auch um Probleme der Schule gekümmert?
Hajer: Ja, die Hausmeister hatten sich beschwert, dass immer wieder Bälle auf dem Schuldach landen. Deshalb haben wir uns Regeln überlegt, um zu verhindern, dass das weiter geschieht.
Timucin: Wir haben den Hausmeistern einen Brief geschrieben mit der Bitte, die Bälle wieder vom Dach zu holen. Das war ein sehr netter Brief. Die Hausmeister kamen dann irgendwann und haben uns die Bälle vom Dachgeholt.
Richie: Wir haben auch noch Frau Figlesthaler interviewt, um von ihr Vorschläge zu bekommen, wie wir Schülerinnen und Schüler die Schule sauberer halten können. Wir haben Fotos gemacht zu den Problemen, die sie uns genannt hat und die haben wir dann in der Schulversammlung gezeigt. So konnten wir besprechen, was wir alle in Fragen der Sauberkeit in der Schule falsch gemacht haben.
Herr Rüskamp: Am Anfang des Schuljahrs hattet ihr noch eine ganz wichtige Entscheidung zutreffen.
Salvatore: Wir haben die Wahl des Schülersprechers organisiert, dazu die des zweiten und dritten Sprechers.
Herr Rüskamp: Wie wird man Schülersprecherin oder Schülersprecher? Was habt ihr gemacht, um gewählt zu werden?
Yassin: Wir haben jeder von uns ein Wahlplakat gemacht und uns den Schülerinnen und Schüler vorgestellt.
Hajer: Wir haben darauf geschrieben, was wir als Mitglied der SMV machen wollen. Dazu haben wir jeder ein Foto von uns gestellt.
Ist es Euch leichtgefallen, so vor der Schulgemeinschaft aufzutreten?
Richie: Nein, das ist mir nicht leichtgefallen. Denn ich wusste ja nicht, ob die Mitschülerinnen und Mitschüler meine Ideen gut finden werden. Aber am Ende habe ich doch alles richtig gemacht, und deshalb werde ich mich im nächsten Schuljahr wieder bewerben.
Rodaina: Es war nicht leicht, und wir mussten ja den Text unseres Wahlplakats auswendig lernen, um mit den anderen darüber reden zu können.
Jamiro: Und man musste ja richtig viel überlegen, was man in der SMV machen will, und ob das, was man da schreibt, gefällt und werden die mich wählen?
Herr Rüskamp: Fällt es denn schwer, an der Schule als Mitglied der SMV eine größere Rolle als bisher zu spielen?
Richie: Ja, manchen schon. Für mich war es nicht so schwierig, weil ich mich schon vorher mehr getraut habe. Aber ich habe trotzdem Mut gebraucht, um das zu machen.
Nali: Ja, ich auch.
Jamiro: Vielleicht haben auch manche etwas Angst, dass das, was sie sagen, den anderen nicht gefallen könnte.
Herr Rüskamp: Warum habt Ihr Euch dennoch entschlossen, in der SMV mitzuarbeiten?
Richie: Weil wir etwas für die Schule machen wollen. Und dann wollen wir, dass sich alle Schülerinnen und Schüler wohlfühlen und sehr viel Spaß haben.
Herr Rüskamp: Letzte Frage: Wollt Ihr noch einmal in der SMV mitarbeiten?
Alle: Jaaaaaaa!

