Ein Buch für jede Schülerin und jeden Schüler
Bücher stehen für Bildung. Das gilt auch und erst recht für die Kinder und Jugendlichen der Albert-Schule in Ihringen. Dieser Zielsetzung dient die Bücheraktion, die der Förderverein der Schule nun schon zum zweiten Mal im Rahmen der Weihnachtsfeier organisiert hat. Jeder Schülerin, jedem Schüler wurde ein speziell für sie oder ihn ausgesuchtes Buch überreicht. Aber eben nicht als „Geschenk“, sondern als Aufforderung zum Lesen.
Zugleich steht dahinter der Gedanke, auf diese Weise die große Lernbereitschaft der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen und ihre Beiträge zu einer vorbildlichen Schulgemeinschaft über das ganze Jahr hinweg. Und selbstverständlich geht es auch um die Überlegung, mit eigenen Büchern den Schülerinnen und Schüler, die ihnen ganz persönlich gehören und in denen von Anfang an ihr Name steht, etwas mitzugeben für ihre ganze Schullaufbahn. Dabei kommt die Fantasie nicht zu kurz, wie sich an Buchtiteln wie „Drachenschule Nebelsturm“, „Amelie kommt in die Feenschule“ oder „Das kleine Müffelmonster und der Saure-Gurken-Dieb“ ablesen lässt. Bei den Älteren geht es freilich auch schon mal um erste Liebe, Abenteuer und Fußball.
Die individuelle Auswahl der Bücher erfolgte in zwei Stufen. Zum einen hatte die Neutor-Buchhandlung in Breisach aus dem Riesenangebot neuer Kinder- und Jugendbücher 40 geeignete Titel ausgesucht und in Probeexemplaren zur Verfügung gestellt; und aus diesen 40 sehr vielfältigen Büchern wiederum haben die Lehrkräfte, in den oberen Klassen in Rücksprache auch mit den Schülerinnen und Schülern, die jeweils passenden ausgesucht. Und damit lagen sie offenkundig richtig, wie die Begeisterung aller nach der Übergabe in der Weihnachtsfeier zeigte. Und der eine und die andere begannen sofort in seinem oder ihrem Buch zu blättern und zu lesen.
Ermöglicht wurde die diesjährige Bücherübergabe durch zwei Spender, nämlich die Drogeriemarktkette „dm“ mit ihrer Aktion „Lust an Zukunft“ und durch Moritz Rosner. Der Förderverein der Albert-Schule dankt beiden Spendern ganz herzlich für ihre Großzügigkeit. Und er hofft, auch in Zukunft immer wieder Stifterinnen und -stifter zu finden, die es für sinnvoll halten, Schülerinnen und Schülern das Lesen von Büchern nahezubringen. Denn einschlägige Untersuchungen zeigen, dass die Leseneigung gerade bei jungen Leuten eher schwindet – auch dem soll die Aktion entgegenwirken.

